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Gundulas Expedition nach Poppenweiler

Wie immer wartete Gundula auf ihre Freundin Hildegund, denn sie hatten ja ausgemacht dass sie sich um halb 3e treffen würden.

Schon voller Schrecken befürchtete sie, als sie eine Sms bekam, Hildegund würde absagen oder könnte nicht kommen aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen wie immer.

Doch Gott sei Dank, ging doch noch alles gut, zwar kam Hildegund nicht an den Treffpunkt, aber sie saß schon gut gelaunt in der S-Bahn in die so noch rechtzeitig gesprungen war.

Als sie sich dann endlich trafen, redeten die Zwei, wie Gestörte aufeinander ein, die sich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hatten. Und lachten die ganze S-Bahn nieder ohne Rücksicht auf wen anders.

In Stuttgart angekommen die Königsstraße 2 Mal (etwas zu weit) hoch und wieder runter gerannt, kamen sie zu dem sinnvollen Entschluss ins StarBucks zu gehen.

Doch was sie dort erwartete konnten sie nicht voraussehen, obwohl, Gundula ahnte vielleicht schon etwas und stellte sich deshalb lieber mal hinter ihre Freundin Hildegund. 

Hildegund hatte es nach langem hin und her überlegen endlich geschafft ihre Bestellung aufzugeben. Doch obwohl der Preis und alles gleich war musste der komische Kassierer ja fragen:"Heiß oder mit Eis?". Gundula schaute sich das nur von der Seite an un sagte einfach sie wolle das Gleiche.

Glücklich und zufrieden verließen sie das Geschäft. Doch das nächste Problem nährte sich schon. Ein junger Herr wollte unbedingt Gundula und Hildegund davon überzeugen für die armen Kinder zu spenden. Doch die sind echte Schwaben und gaben nichts.

Nach dem der Kaffee leer war wollten sie noch nicht nach Hause und entschlossen sich auf drängen Gundulas noch ein bisschen sinnlos mit der Bahn herumzufahren.

Zuerst nach Ludwigsburg - dass klappte ja noch ganz gut. Aber wer Gundula und Hildegund gut kennt weiß, bei denen klappt niiiiiie was. So war es auch diesmal.

Obwohl anfangs sah es tatsächlich so aus, als hätte dieser entsetzliche Fluch sie verlassen. Gundula suchte nach der richtigen Busverbindung, Hildegund vertraut ihr da IMMER blind.

Der Bus kam dann acuh, aber oh Schreck er wechselte die Information der aktuellen Haltestelle nicht und so verfuhren sich die beiden im dunklen, bis sie sich endlich dazu aufraffen konnten auszustiegen.

Keine Ahnung wo sie sonst gelandet wären. Gundula ist immer ein bisschen ängstlich und wollte auf der anderen Straßenseite in den Bus steigen.

Nur die Überzeugungskraft von Hildegund hielt sie davon ab.

Also liefen die zwei ohne Plan durch hmm wo waren sie eigentlich gelandet??

In Poppenweiler, beide brachen erstmal in schallendes Gelächter aus. Und konnten kaum laufen vor lachen. Nach einem beschwerlichen Aufstieg schien das Ziel schon soooo nah doch die Ampelschaltung war gegen sie, der Bus fuhr einfach vorbei.

Doch Hildegund und Gundula verloren ihre gute Laune nicht, sie machten einfach Fotos und versuchten sich ganz unauffällig zu verhalten - hat auch super funktioniert :-)

Doch was heißt unauffällig wenn die Zwei abends durch Poppenweiler irren vor lachen sich nicht mehr kriegen und eigentlich nur wieder den Busbahnhof suchten. 

Obwohl nicht zu vergessen war Hildegunds hunger, denn auch wenn sie sich vorgenommen hatte nichts mehr zu essen, sah de ihr Magen ganz anders.

Als blieb sie an dem nächsten Bäcker der ihr über den weg lief stehen un schaute in das Schaunfenster indem ihr die Muffins zu winkten. Schwupps die Wupps und Gundula und Hildegund hatten sich zwei Brezeln gekauft. Ja die Verkäuferin hatte Hildegund gleich durchschaut und wusste das sie auch gerne ein Muffin genommen hätte. Doch der Preis hielt rettete nochmal die Muffins von ihrem Schicksaal.

Frisch gestärkt und immer noch hungrig auf weitere Abenteuer, wurde bei Gundula ein Kindheitstraum wach. Einmal sinnlos U-Bahn fahren. Beide fackelten nicht lange und los gings.

Man wie am Killesberg der Bär gesteppt hat - einfach unglaublich. Für alle die noch nie in Stuttgart waren, hier geht nichts, aber wirklich überhaupt nichts.

Also wieder zurück und weiter gings in Richtung Fernsehturm - schon viel besser.

Dann wollten die beiden doch langsam den Rückweg antreten und wie konnte es auch anders sein. Sie verfuhren sich.

Aber schon gaz bald haben sie auch dieses Problem gelöst. Dann ging es weiter zum SWR. Dass muss an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden, Gundula hat eine Schwäche für den SWR und ließ es sich nicht nehmen wie wild Fotos zu machen.

Hildegund präsentierte noch voller Stolz das Gebäude in dem sie einst einen Ferienjob hatte.

Glücklich wie ein Schnitzel fuhren beide zurück und brachten mal wieder alle in der S-Bahn dazu ihre Gespräche blitzartug verstummen zu lassen.

Schließlich ist es viel lustiger die zwei Schwätzweiber zu belauschen. Die sind dass jedoch schon gewohnt und plauderten einfach munter drauf los.

So ging ein anstrengender Tag im Leben von Hildegund und Gundula zu Ende.

Und am Ende waren sich beide einig Mission bestanden und das Schlusswort der Mitreisenden: Sie sind weg -ENDLICH! 

 

30.10.09 16:09
 


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